Das grüne Ruhrgebiet: eine polyzentrische Renaissance …

Das Ruhrgebiet ist grün. Und mit seiner dezentralen Struktur, seinen Parks, Halden, Grünflächen, Rad- und Spazierwegen rund um überschaubare Stadtteile besser gegen globale Probleme wie Urbanisierung und Klimawandel gerüstet als die meisten anderen Metropole der Welt. Von der “polyzentrischen Renaissance des Ruhrgebiets” spricht sogar der Bericht, den der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung schon 2016 erstellt hatte, und der die Zukunftstauglichkeit von Mumbai, Kairo, Kopenhagen, Guangzhou, Kigali, Sao Paulo, Novi Beograd und eben der Metropole Ruhr anhand verschiedener Kriterien unter die Lupe genommen hat. Hier der Link zum Gutachten: Der Umzug der Menschheit: Die transformative Kraft der Städte

Kletterpflanzenplakatlaterne – exklusiv für Herne!

Diese Plakatserie habe ich exklusiv für den Bundestagswahlkampf in Herne entwickelt: mit dem Bild einer Kletterpflanze, die sich auf fünf Plakaten an Laternenmasten hochrankt, möchte ich auf soziale Projekte des grünen Bundestagswahlprogramms aufmerksam machen: Familien entlasten, Kinder fördern, Startgeld für Startups, Weiterbildung weiter denken, Aufstiegschancen für alle und gute soziale Absicherung für Kreative. Zum Nachlesen: Das grüne Wahlprogramm-Kapitel “Gerechtigkeit im Sinn”.

Parteitagsrede

Im letzten Bundestagswahlkampf in der Fußgängerzone Wanne-Eickel – Thema Steuern –  da sagt jemand: „Sie haben ja Recht: Unser Staat braucht mehr Geld. Können Sie mir denn sagen, wenn ich mehr Steuern zahle, wieviel davon tatsächlich hier in Herne ankommt und die Situation hier direkt verbessert?“ Tja, 15 % Einkommenssteueranteil der Kommunen, gigantische Schuldenberge! Die Antwort lautet: „Nix!“

Weiterlesen →

Liebe Wählerinnen und Wähler im Wahlkreis Herne / Bochum II!

Ich freue mich auf den bevorstehenden Bundestagswahlkampf und auf die Diskussionen mit Ihnen. Die Wahlkreisversammlung, auf der ich als Direktkandidatin gewählt worden bin, fand an dem Tag statt, an dem das Ergebnis des US-Wahlkampfs bekannt wurde. Gewonnen hat dort der Kandidat, der durch – bewusst mit moderner Datentechnik gesteuerte – Hasskampagnen die Aufmerksamkeit vieler auf Kosten Dritter erlangt hat und sich so mit Lügen, Beleidigungen, Diffamierungen, Verteufelungen durchsetzen konnte. Weiterlesen →

Metropolen-Nahverkehr muss Fahrt aufnehmen

Gastbeitrag im grindo – erschien im Sommer 2016

Wann endlich gibt es im Ruhrgebiet einen öffentlicher Nahverkehr aus einem Guss, der dem Label „Metropole Ruhr“ gerecht wird? Die Frage ist alt, aber sie ist heute noch, formulieren wir es mal positiv, genauso top aktuell und berechtigt wie vor zehn Jahren. Wir Grüne werden nicht müde, sie immer wieder zu stellen und allmählich –  wenn auch leider noch im Schneckentempo  – nimmt das Projekt Fahrt auf. Weiterlesen →

Demokratie, Geld und die Kommunen …

Ich habe mich entschlossen, für den Bundestag 2017 zu kandidieren, weil 2020 absehbar ein entscheidendes Jahr für die Demokratie in Deutschland wird.  Ein Jahr, mit dem das Schicksal der Kommunen grundlegend verändert werden kann. Denn 2020 läuft der Länderfinanzausgleich zusammen mit dem Solidarpakt II aus und außerdem greift die Schuldenbremse. Ein ideales Zeitfenster, um die Finanzarchi­tektur und den Föderalismus der Republik besser aufzu­stellen: mit klaren Zuständigkeiten, eindeutigen Verant­wortungen, sachgerechten Finanzen und transparen­ten Ent­scheidungsprozessen für eine funktionierende Demokratie. Das war uns Grünen immer wichtig, jetzt wird es dringend! Weiterlesen →

Radeln nach Zahlen – Demnächst auch bei uns!

Schonnebeck 3,1 Kilometer! Alles klar, oder nicht?  Wer im Ruhrgebiet neue Radelziele sucht, braucht entweder eine gute Karte, ein gutes GPS oder überragende Ruhrgebietskenntnisse, um die Wegweiser, die im weit verzweigten Radwegenetz von einem schönen Stadtteil des Ruhrgebietes zum nächsten verweisen, richtig zu deuten. Das ändert sich  aber demnächst mit einem neuen, von Niederländern bestens erprobten Wegweisersystem. Weiterlesen →

Zukunft der Revierparks: “Sinkflug, Sturzflug oder Wind unter die Flügel?”

Am Mittwoch, 24. November 2015 titelte die Westdeutsche Allgemeine in Herne “Pläne für die Revierparks stoßen in Herne auf Ablehnung.” Weiter heißt es im Vorspann: “Mit Ausnahme von Grünen-Ratsfrau Sabine von der Beck meldeten Redner aller Parteien – inklusive Grünen-Fraktions-Chef Thomas Reinke – starke Vorbehalte gegen die RVR-Pläne an.” Der Bericht endet mit der Aussage: “Ratsfrau Sabine von der Beck, die auch Fraktions-Chefin der Grünen im Ruhr-Parlament ist, warb dagegen für die RVR-Pläne. Sie empfahl, „genau hinzuschauen“. So profitiere der Revierpark zurzeit noch von der Schließung des Wananas. Das werde sich schon bald anders darstellen.””

Weiterlesen →

Die Zukunft der Metropole Ruhr ist grün

Fünf-Minuten-Rede zur Listenaufstellung für die Direktwahl des Ruhrparlaments, 20. Juni 2020, Platz 3.

Wer sich in diesen Corona-Zeiten wundert, was da plötzlich alles so geht – Homeoffice, Entschleunigung, weniger Konsum, mehr Natur … dem können wir Grüne im Ruhrgebiet locker entgegnen: “Kein Wunder, ist ja auch ein zeitlich befristeter Ausnahmezustand : “nur bis der Impfstoff da ist”. Die Zauberformel kennen wir schon. Funktioniert.

Was anderes gab es auch nicht im Ruhrgebiet. Weil die Alliierten nach dem zweiten Weltkrieg die “Waffenschmiede Ruhr” möglichst klein halten wollten, schickten sie gleich drei Regierungspräsidenten hier hin. Damals o.k. … Nur blöd, dass die Besitzstandswahrer später, als es für die Montanindustrie ans Sterben ging, nicht dran dachten, die Strangulierung auch mal wieder zu lösen. Damit die Region trotzdem auf die Beine kommt, blieb uns bloss der zeitlich befristete Ausnahmezustand.

Die Internationale Bauausstellung Emscherpark, Ausnahmezustand für zehn Jahre. “Nur vorübergehend” erlaubte sie, dass sich Verwaltungen im Ruhrgebiet wieder über Grenzen hinweg trafen. Das brachte:

> den Emscherumbau,
> die Wiederentdeckung der regionalen Grünzüge,
> die einheitliche Regionalplanung samt Regionalverband Ruhr.

Das brachte

> die Industriekultur
> den mentalen Abschied von der Kohle!

Das brachte Chancen, die die grüne Umweltministerin Bärbel Höhn und der grüne Städtebauminister Michael Vesper, hervorragend nutzten:

Sie bauten

> touristische Radwege durch

> die Industrienatur zur

> Route der Industriekultur.

Wahrlich wegweisend!

Der grüne RVR-Chefplaner Thomas Rommelspacher, baute das System aus für die ganze Region. Sein Nachfolger Martin Tönnes sattelte das Konzept für den RS1 – den ersten Radschnellweg der Republik – drauf. Und Stefan Kuczera, unser neue grüner Chefplaner im RVR, kann jetzt alle Register ziehen für ein schnelleres, besseres, billigeres Ankommen mit Rad, Bus, Bahn samt Infrastruktur.

Welch ein Glück! Hart erkämpft!

Zeitlich begrenzter Ausnahmezustand Nummer zwei: die Kulturhauptstadt Ruhr.2010. Dauerte nur ein Jahr. Sattelte auf der Industriekultur auf. Brachte jede Menge, unter anderem über 1 Mio. Menschen mit Bierzeltgarnituren, mit Fahrrädern und zu Fuß zu einer
> Demonstration regionaler Stärke auf die A40.

Das brachte

> messbare Imageverbesserungen,

> Sanften Tourismus und – vor allem –

> mit dem regionalen Kulturkonsens für uns Grüne das zentrale Argument, mit dem wir die Direktwahl des Ruhrparlaments
erstreiten konnten.

Nächster zeitlich begrenzter Ausnahmezustand wird die IGA 2027 sein. Wieder eine Riesen-Chance, grüne Impulse für diese Region zu setzen. Wer grüne Städte sehen will, wird dann nicht mehr nach Holland fahren, sondern in die Metropole Ruhr.

Dennoch. Bis Olympia wollen wir Grüne beim Thema Mobilität auf keinen Fall warten. Müssen wir auch nicht! Weil wir uns jetzt mit der Direktwahl den direkten Auftrag der Wähler*innen für unser grünes Programm abholen können. Wir wollen die regionale Stärke, die bisher immer nur temporär aufblitzen konnte, als Dauerzustand.

Wir wollen die prosperierende, lebenswerte, nachhaltige, klimaresiliente, zukunftsfähige, vernetzte, intelligente, kurzum Starke Grüne Metropole Ruhr, und zwar schnell.

Wir Grüne können wirklich selbstbewusst in den Wahlkampf gehen, weil wir nachhaltigen Wandel können. Wir sind die Partei der Zukunft. Und die Zukunft der Metropole Ruhr ist grün!

Liebe Freundinnen und Freunde, auch global betrachtet treten wir ein wertvolles grünes Erbe an. Gerade, weil das Ruhrgebiet auch seine Probleme hat, weil hier nicht unerreichbar “HochglanzMünchen” ist, sind die grünen Lösungen, die wir hier entwickeln können, so wertvoll, weil sie anderswo Mut machen.

Liebe Freundinnen und Freunde, ich möchte mein Wissen und meine Erfahrungen aus fast 14 Jahren RVR-Fraktionsvorsitz, aus der Begleitung der IBA, der IGA und der Kulturhauptstadt in die neue Fraktion einbringen. Mit Euch gemeinsam will ich Wahlkampf machen für eine starke grüne Metropole Ruhr. Dafür bitte ich Euch um Eure Stimme. Vielen Dank!

#RuhrPT20 #Ruhrwahl #Ruhrgebiet #Direktwahl #Kommunalwahl #rvr #rs1 #radschnellweg #MeinRuhrgebiet #Ruhrparlament #MetropoleRuhr #100JahreRVR #Industriekultur #Ruhr #GrueneRVR #GrueneRuhr #wenndannhier #Ruhr2010 #IGA2027 #Ruhrparteitag #

Kletterpflanzenplakatlaterne – exklusiv für Herne!

Diese Plakatserie habe ich exklusiv für den Bundestagswahlkampf in Herne entwickelt: mit dem Bild einer Kletterpflanze, die sich auf fünf Plakaten an Laternenmasten hochrankt, möchte ich auf soziale Projekte des grünen Bundestagswahlprogramms aufmerksam machen: Familien entlasten, Kinder fördern, Startgeld für Startups, Weiterbildung weiter denken, Aufstiegschancen für alle und gute soziale Absicherung für Kreative. Zum Nachlesen: Das grüne Wahlprogramm-Kapitel “Gerechtigkeit im Sinn”.

Demokratie, Geld und die Kommunen …

Ich habe mich entschlossen, für den Bundestag 2017 zu kandidieren, weil 2020 absehbar ein entscheidendes Jahr für die Demokratie in Deutschland wird.  Ein Jahr, mit dem das Schicksal der Kommunen grundlegend verändert werden kann. Denn 2020 läuft der Länderfinanzausgleich zusammen mit dem Solidarpakt II aus und außerdem greift die Schuldenbremse. Ein ideales Zeitfenster, um die Finanzarchi­tektur und den Föderalismus der Republik besser aufzu­stellen: mit klaren Zuständigkeiten, eindeutigen Verant­wortungen, sachgerechten Finanzen und transparen­ten Ent­scheidungsprozessen für eine funktionierende Demokratie. Das war uns Grünen immer wichtig, jetzt wird es dringend! Weiterlesen →

Aus den Medien 2013