Ökologieprogramm Emscher Lippe ÖPEL

Erzbahntrasse,  die Halden Hoppenbruch und Hoheward und die Grünflächen rund um die Akademie Mont-Cenis  sind gute Beispiele: Auf den knappen, oft ehemals industriell genutzten Freiflächen im Ruhrgebiet müssen Naturschutz, Klimaschutz und Lebensqualität für die Bevölkerung  zusammen gedacht werden.  Beispielhaft dafür sind viele Projekte, die im Rahmen des Ökologieprogramms Emscher Lippe, kurz: ÖPEL,  mit Mitteln des Landes NRW und der EU gefördert wurden. Nach einigem Hin- und Her zeichnet sich nun ab, dass die Förderung auch in der kommenden EU-Förderperiode von 2014 bis 2020 fortgesetzt werden kann. Mehr dazu auf der Webseite der grünen Fraktion im Regionalverband Ruhr:

Sie interessieren sich für Politik?

Schön, dass Sie vorbeischauen; denn es gibt viel zu entscheiden!

Den Klimawandel stoppen, riskante Atom- und Gentechnologien vermeiden,  heimische Energie aus erneuerbaren Quellen nutzen, eine gesunde Ernährung mit artgerechter Tierhaltung sicherstellen, die knappen Ressourcen sparsamer nutzen, nachhaltig wirtschaften, zukunftsfähige Arbeitsplätze ermöglichen, die Lasten über die Generationen sowie auf starke und schwache Schultern fair und gerecht verteilen und den Frieden in Europa – und möglichst auch in der Welt – dauerhaft sichern – das sind wichtige Projekte, die gerade  auf der politischen Tagesordnung stehen.

Dabei  ist es eben nicht egal, was in Wanne-Eickel, Herne und Bochum, im Ruhrgebiet, in Deutschland und Europa politisch entschieden wird. Ob Energiegesetze, Einkommenssteuer, Mindestlöhne, Kindergartenplätze, Tempolimits oder Bankenfinanzierung: jede Entscheidung wirkt in die eine oder andere Richtung. Deshalb ist es gut, wenn Sie sich dazu informieren und ihre Meinung bilden. Auf dieser Webseite können Sie meine Positionen nachlesen. Ich freue mich auf Ihre Anmerkungen und Anregungen.

WAZ-Aktion: “Meine ruhridee…”

Für die Vorstellung des Ideenwettbewerbs “1.000 Ruhrideen” bei der WAZ wurden die Teilnehmer des Pressegesprächs gefragt, welches denn ihre “ruhrideen” wären. Ich war als Fraktionsvorsitzende der Grünen im Ruhrparlament dabei und habe mehrere Ideen genannt. Die WAZ hat heute einige abgedruckt. Hier noch einige Hintergrundinformationen zu den von mir heute erschienenen Zitaten aus der Serie “Meine ruhridee…” Weiterlesen →

Ideenwettbewerb zur Zukunft der Metropole Ruhr gestartet

Gestern ist im Sanaa-Gebäude auf Zollverein eines meiner Lieblingsprojekte aus dem Aufgabenkatalog der grünen Fraktion im Regionalverband Ruhr gestartet: der “Ideenwettbewerb Zukunft Metropole Ruhr” fordert die besten Stadtplaner Europas dazu auf, planerische Visionen für den größten Ballungsraum Europas auf den Tisch zu legen. Fünf internationale Teams mit Planern, Architekten, Stadtforschern und Projektentwicklern werden bis Oktober ihre Zukunftskonzeptionen für die Region entwickeln. Dabei setzt der Wettbewerb, den mein langjähriger Fraktionsvorstandskollege Martin Tönnes, heute RVR-Bereichsleiter Planung, gestern dem Fachpublikum vorstellte, sehr gezielt darauf, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen von der Zukunft des Ruhrgebiets einbringen. Weiterlesen →

Grüne im Ruhrgebiet lehnen Antrag auf Zielabweichung für Datteln IV ab

Die Verbandversammlung des Regionalverbands Ruhr hat in ihrer Funktion als Regionalrat in der nächsten Sitzung darüber zu beschließen, ob der RVR bei der Landesregierung einen Antrag auf Abweichung von den Zielen der Landesplanung zur Ermöglichung des Steinkohlekraftwerks Datteln IV stellt. Bündnis 90/Die Grünen im Regionalverband Ruhr werden gegen diesen Beschlussvorschlag stimmen, Weiterlesen →

Das Ruhrgebiet braucht ein besseres Gesetz

Die Strukturen im Ruhrgebiet sind sperrig und müssen dringend verbessert werden, um mit den Herausforderungen der Zukunft klarkommen zu können. Deshalb haben wir uns als Grüne im Ruhrgebiet auf dem Weg gemacht, den Reformbedarf des RVR-Gesetz nicht nur in technischen Details, sondern auch in grundlegenden Fragen bei den gesetzgebenden Politikern im Land NRW anzumelden. Anfang März konnten wir, nach jahrelangen schleppenden Verhandlungen, einen Etappensieg vermelden. Weiterlesen →

Die Zukunft der Metropole Ruhr ist grün

Fünf-Minuten-Rede zur Listenaufstellung für die Direktwahl des Ruhrparlaments, 20. Juni 2020, Platz 3.

Wer sich in diesen Corona-Zeiten wundert, was da plötzlich alles so geht – Homeoffice, Entschleunigung, weniger Konsum, mehr Natur … dem können wir Grüne im Ruhrgebiet locker entgegnen: “Kein Wunder, ist ja auch ein zeitlich befristeter Ausnahmezustand : “nur bis der Impfstoff da ist”. Die Zauberformel kennen wir schon. Funktioniert.

Was anderes gab es auch nicht im Ruhrgebiet. Weil die Alliierten nach dem zweiten Weltkrieg die “Waffenschmiede Ruhr” möglichst klein halten wollten, schickten sie gleich drei Regierungspräsidenten hier hin. Damals o.k. … Nur blöd, dass die Besitzstandswahrer später, als es für die Montanindustrie ans Sterben ging, nicht dran dachten, die Strangulierung auch mal wieder zu lösen. Damit die Region trotzdem auf die Beine kommt, blieb uns bloss der zeitlich befristete Ausnahmezustand.

Die Internationale Bauausstellung Emscherpark, Ausnahmezustand für zehn Jahre. “Nur vorübergehend” erlaubte sie, dass sich Verwaltungen im Ruhrgebiet wieder über Grenzen hinweg trafen. Das brachte:

> den Emscherumbau,
> die Wiederentdeckung der regionalen Grünzüge,
> die einheitliche Regionalplanung samt Regionalverband Ruhr.

Das brachte

> die Industriekultur
> den mentalen Abschied von der Kohle!

Das brachte Chancen, die die grüne Umweltministerin Bärbel Höhn und der grüne Städtebauminister Michael Vesper, hervorragend nutzten:

Sie bauten

> touristische Radwege durch

> die Industrienatur zur

> Route der Industriekultur.

Wahrlich wegweisend!

Der grüne RVR-Chefplaner Thomas Rommelspacher, baute das System aus für die ganze Region. Sein Nachfolger Martin Tönnes sattelte das Konzept für den RS1 – den ersten Radschnellweg der Republik – drauf. Und Stefan Kuczera, unser neue grüner Chefplaner im RVR, kann jetzt alle Register ziehen für ein schnelleres, besseres, billigeres Ankommen mit Rad, Bus, Bahn samt Infrastruktur.

Welch ein Glück! Hart erkämpft!

Zeitlich begrenzter Ausnahmezustand Nummer zwei: die Kulturhauptstadt Ruhr.2010. Dauerte nur ein Jahr. Sattelte auf der Industriekultur auf. Brachte jede Menge, unter anderem über 1 Mio. Menschen mit Bierzeltgarnituren, mit Fahrrädern und zu Fuß zu einer
> Demonstration regionaler Stärke auf die A40.

Das brachte

> messbare Imageverbesserungen,

> Sanften Tourismus und – vor allem –

> mit dem regionalen Kulturkonsens für uns Grüne das zentrale Argument, mit dem wir die Direktwahl des Ruhrparlaments
erstreiten konnten.

Nächster zeitlich begrenzter Ausnahmezustand wird die IGA 2027 sein. Wieder eine Riesen-Chance, grüne Impulse für diese Region zu setzen. Wer grüne Städte sehen will, wird dann nicht mehr nach Holland fahren, sondern in die Metropole Ruhr.

Dennoch. Bis Olympia wollen wir Grüne beim Thema Mobilität auf keinen Fall warten. Müssen wir auch nicht! Weil wir uns jetzt mit der Direktwahl den direkten Auftrag der Wähler*innen für unser grünes Programm abholen können. Wir wollen die regionale Stärke, die bisher immer nur temporär aufblitzen konnte, als Dauerzustand.

Wir wollen die prosperierende, lebenswerte, nachhaltige, klimaresiliente, zukunftsfähige, vernetzte, intelligente, kurzum Starke Grüne Metropole Ruhr, und zwar schnell.

Wir Grüne können wirklich selbstbewusst in den Wahlkampf gehen, weil wir nachhaltigen Wandel können. Wir sind die Partei der Zukunft. Und die Zukunft der Metropole Ruhr ist grün!

Liebe Freundinnen und Freunde, auch global betrachtet treten wir ein wertvolles grünes Erbe an. Gerade, weil das Ruhrgebiet auch seine Probleme hat, weil hier nicht unerreichbar “HochglanzMünchen” ist, sind die grünen Lösungen, die wir hier entwickeln können, so wertvoll, weil sie anderswo Mut machen.

Liebe Freundinnen und Freunde, ich möchte mein Wissen und meine Erfahrungen aus fast 14 Jahren RVR-Fraktionsvorsitz, aus der Begleitung der IBA, der IGA und der Kulturhauptstadt in die neue Fraktion einbringen. Mit Euch gemeinsam will ich Wahlkampf machen für eine starke grüne Metropole Ruhr. Dafür bitte ich Euch um Eure Stimme. Vielen Dank!

#RuhrPT20 #Ruhrwahl #Ruhrgebiet #Direktwahl #Kommunalwahl #rvr #rs1 #radschnellweg #MeinRuhrgebiet #Ruhrparlament #MetropoleRuhr #100JahreRVR #Industriekultur #Ruhr #GrueneRVR #GrueneRuhr #wenndannhier #Ruhr2010 #IGA2027 #Ruhrparteitag #

Kletterpflanzenplakatlaterne – exklusiv für Herne!

Diese Plakatserie habe ich exklusiv für den Bundestagswahlkampf in Herne entwickelt: mit dem Bild einer Kletterpflanze, die sich auf fünf Plakaten an Laternenmasten hochrankt, möchte ich auf soziale Projekte des grünen Bundestagswahlprogramms aufmerksam machen: Familien entlasten, Kinder fördern, Startgeld für Startups, Weiterbildung weiter denken, Aufstiegschancen für alle und gute soziale Absicherung für Kreative. Zum Nachlesen: Das grüne Wahlprogramm-Kapitel “Gerechtigkeit im Sinn”.

Demokratie, Geld und die Kommunen …

Ich habe mich entschlossen, für den Bundestag 2017 zu kandidieren, weil 2020 absehbar ein entscheidendes Jahr für die Demokratie in Deutschland wird.  Ein Jahr, mit dem das Schicksal der Kommunen grundlegend verändert werden kann. Denn 2020 läuft der Länderfinanzausgleich zusammen mit dem Solidarpakt II aus und außerdem greift die Schuldenbremse. Ein ideales Zeitfenster, um die Finanzarchi­tektur und den Föderalismus der Republik besser aufzu­stellen: mit klaren Zuständigkeiten, eindeutigen Verant­wortungen, sachgerechten Finanzen und transparen­ten Ent­scheidungsprozessen für eine funktionierende Demokratie. Das war uns Grünen immer wichtig, jetzt wird es dringend! Weiterlesen →

Aus den Medien 2013